Neuropsychologische Therapie

sensomotorische Entwicklungsförderung nach der Bobath-Methode

Die wissenschaftliche Grundlage beruht auf der Fähigkeit des kindlichen Zentralnervensystems, evolutionsgeschichtlich bedingte, angeborene, primäre Bewegungsmuster, zugunsten übergeordneter, zielgerichteter Handlungen abzubauen und zu integrieren.
Die Plastizität der Gehirnstruktur wird mitbewirkt durch Aktivität. Neuronale Vernetzungen werden durch Stimulation beeinflusst. So erlernt das kindl. ZNS keine Bewegungsmuster sondern Programmierungsregeln. Es wird zuerst gelernt, motorische Probleme zu lösen und Handlungsstrategien zu entwickeln. Diese lassen sich dann auf das abstrakte Lernen übertragen.
In der Therapie wird mit Hilfe "HEMMENS UND BAHNENS" dem Kind die bestmögliche somatosensorische Stimulation unter Berücksichtigung kognitiver und psychosozialer Aspekte angeboten. Erleichtert wird die Reizaufnahme durch Hemmung der häufig persistierenden, dominanten Reflexe (z.B. bei Legasthenie zu 90% der MORO Reflex noch auslösbar).
Die Grundlagen der Bobath-Methode können bei Kindern aller Altersstufen angewandt werden.
Für Erwachsene gibt es eine erweiterte Form der Bobathbehandlung.

PNF

"Proprioceptiv, neuromuscular Fascilitation"
Durch Stimulation der Proprioceptoren wird gegen maximal angepaßten Widerstand ein komplexes, koordinatives Bewegungsmuster in diagonaler Form erlernt, hierbei unterstützen starke Muskelgruppen die schwachen.

Fußreflexzonenmassage

Therapiegrundlage bilden die Fußsohlen, wo die Zonen stellvertretend für den gesamten Körper (Organe und Körperteile) durch sensible Massagetechniken punktuell stimuliert werden. Die Reize wirken über das Nervensystem und über Meridiane als Energie für Vitalität und Lebensenergie.
(die Füße sollten gepflegt werden, wie die Wurzeln einer Pflanze -je besser sie gepflegt werden, um so gesünder und schöner die Blüte)

Neurophysiologische Bobath Therapie für Erwachsene

Eine schwere Hirnschädigung tritt fast immer plötzlich und unerwartet auf, ob es sich um eine Verletzung durch Unfall, einen Schlaganfall, eine Unterbrechung der Blutversorgung (Hypoxie) oder um andere Ursachen handelt. Die Konsequenzen eines solchen Ereignisses für den Alltag sollten frühst möglich optimiert werden. Die Behandlung nach dem Bobath-Konzept  für Erwachsene ist besonders geeignet bei allen Bewegungsstörungen, die durch Hirnschädigungen hervorgerufen werden – beispielsweise bei Halbseitenlähmungen nach Schlaganfall, bei Hirntumoren, Hirnverletzungen oder anderen neurologischen Erkrankungen.

Im Vordergrund der Behandlung steht die Schulung der Gleichgewichtsreaktionen, der sogenannten Kopf- und Rumpfkontrolle und der Gleichgewichtsübertragung von einer auf die andere Körperseite – beispielsweise beim Gehen. Die physiotherapeutische Behandlung bezieht optische, akustische und taktile Stimulationen durch ein sensomotorisches Training in die Behandlung ein.

Bobath Kinder

Die sensomotorische Entwicklungsförderung nach der Bobath-Methode beruht auf der Grundlage der Fähigkeit des kindlichen Zentralnervensystems, evolutionsgeschichtlich bedingte, angeborene, primäre Bewegungsmuster, zugunsten übergeordneter, zielgerichteter Handlungen abzubauen und zu integrieren.
Die Plastizität der Gehirnstruktur wird mitbewirkt durch Aktivität. Neuronale Vernetzungen werden durch Stimulation beeinflusst. So erlernt das kindl. ZNS keine Bewegungsmuster sondern Programmierungsregeln. Es wird zuerst gelernt, motorische Probleme zu lösen und Handlungsstrategien zu entwickeln. Diese lassen sich dann auf das abstrakte Lernen übertragen.
In der Therapie wird mit Hilfe "HEMMENS UND BAHNENS" dem Kind die bestmögliche somatosensorische Stimulation unter Berücksichtigung kognitiver und psychosozialer Aspekte angeboten. Erleichtert wird die Reizaufnahme durch Hemmung der häufig persistierenden, dominanten Reflexe (z.B. bei Legasthenie zu 90% der MORO Reflex noch auslösbar).
Die Grundlagen der Bobath-Methode können bei Kindern aller Altersstufen angewandt werden.
Für Erwachsene gibt es eine erweiterte Form der Bobathbehandlung.